Gerlinde Stuttgart

  • Aufklärungsbogen

    So funktioniert die PRP-Behandlung mit Eigenblut: PRP steht für plättchenreiches Plasma (Platelet Rich Plasma). Damit beschreibt man Blutplasma, in dem Blutplättchen in hoher Menge enthalten sind. Autologes PRP wird aus Eigenblut gewonnen.

    Für die Herstellung des körpereigenen plättchenreichen Plasmas entnimmt man dem Patienten etwa 8 bis 10 ml Blut aus der Armvene. Das Blut wird dann zentrifugiert, um das Plasma von den zellulären Bestandteilen zu trennen.

    Abschließend wird das PRP unter die Kopfhaut injiziert.

    Welche Nebenwirkungen könnten auftreten?
    Mögliche Nebenwirkungen sind einzig die Folgen der Injektionen, also Rötung, Blutergüsse und Infektion. Da PRP ein körpereigenes Produkt ist, treten allergische Reaktionen selten auf.

    Die PRP-Therapie kann nicht bei Hepatitis, HIV und anderen Infektionskrankheiten durchgeführt werden.

    Auch Schwangerschaft, akute Entzündungen der Kopfhaut, Störungen der Blutgerinnung, Autoimmunerkrankungen, Leberkrankheiten und Krebs zählen zu möglichen Ausschlusskriterien. Wir bitten Sie daher eine Unbedenklichkeitsbescheinigung Ihres Arztes vorzulegen.


    Worauf muss nach der Behandlung geachtet werden?
    Generell sind Sie nach der Behandlung wieder arbeits-, gesellschafts- und reisefähig.
    Lediglich folgende Punkte sind zu beachten:
    • Die Haare innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung nicht waschen
    • Direkte Sonneneinstrahlung(oder Solarium), Saunagänge, Schwimmen und erhöhte körperliche Anstrengung sind zu vermeiden.